{"id":467,"date":"2021-02-05T17:49:00","date_gmt":"2021-02-05T16:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--jennerweinschtzen-siegensdorf-xbd.de\/wordpress\/?p=467"},"modified":"2021-02-05T17:51:02","modified_gmt":"2021-02-05T16:51:02","slug":"es-soll-ein-haus-fuer-alle-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--jennerweinschtzen-siegensdorf-xbd.de\/index.php\/2021\/02\/05\/es-soll-ein-haus-fuer-alle-werden\/","title":{"rendered":"Es soll ein Haus f\u00fcr alle werden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Jennerweinsch\u00fctzen planen Neubau eines Sch\u00fctzenheims f\u00fcr rund 550000 Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Jennerweinsch\u00fctzen bekommen ein neues Sch\u00fctzenheim. F\u00fcr rund 550.000 Euro soll der Neubau am Maibaumplatz entstehen. Der Pachtvertrag des Sch\u00fctzenheims l\u00e4uft im Oktober aus. Sch\u00fctzenmeister Martin Schweiberger erkl\u00e4rt, warum ein Neubau die einzige Option war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hof auf dem das Sch\u00fctzenheim steht, ist seit der Gr\u00fcndung 1967 das Zuhause der Jennerweinsch\u00fctzen und hat bald ausgedient. Der Pachtvertrag l\u00e4uft im Oktober aus. Wenige Meter vom Sch\u00fctzenheim soll nun ein neues gebaut werden. Damals war es noch das Wirtshaus Zierer, in dem die Jennerweinsch\u00fctzen Unterschlupf fanden. 1982 wurde der Stall neben dem Wirtshaus zum Sch\u00fctzenheim umgebaut. Nach 15 Jahren wurde alles zu klein und man brauchte mehr Platz. Darum hat man 1997 das Vereinsheim umgebaut und 2001 so erweitert, wie man es heute vorfindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Meilenstein in der Vereinsgeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ende des Pachtvertrages im Oktober musste sich der Vorstand Gedanken machen, wie es weitergehen soll. \u201eWenn wir jetzt im Sch\u00fctzenheim geblieben w\u00e4ren, h\u00e4tten wir nach so vielen Jahren modernisieren m\u00fcssen, um die Auflagen f\u00fcr den Schie\u00dfbetrieb, die das Landratsamt Landshut vorgibt, weiter zu erf\u00fcllen\u201c, sagte Schweiberger. \u201eDa h\u00e4tten wir ohnehin viel Geld investieren m\u00fcssen. Das will man nat\u00fcrlich nur dann, wenn man langfristige L\u00f6sungen hat\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sieht im \u00dcbrigen auch der Freistaat Bayern so, wenn man auf m\u00f6gliche F\u00f6rderungen blickt. Eine<\/p>\n\n\n\n<p>Mindestnutzung von 20 Jahren muss nachgewiesen werden, um die Vorz\u00fcge einer F\u00f6rderung in Anspruch<\/p>\n\n\n\n<p>nehmen zu k\u00f6nnen. Das w\u00e4re mit einem weiteren Aus- und Umbau des Sch\u00fctzenheims nicht drin gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Verein, der rund 140 Mitglieder hat, sei ein Neubau eine riesen Herausforderung. \u201eAber ich<\/p>\n\n\n\n<p>sehe es auch als Chance. Es ist ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte\u201c, sagte Schweiberger. Dadurch werden das Vereinsleben und der Zusammenhalt gef\u00f6rdert. Bereits vor zwei Jahren habe man<\/p>\n\n\n\n<p>sich unter der F\u00fchrung des alten Sch\u00fctzenmeisters Gerhard Jung auf die Suche nach einem Grundst\u00fcck gemacht. Das war die erste riesengro\u00dfe H\u00fcrde. Ein privates Grundst\u00fcck an Land zu ziehen, war so gut<\/p>\n\n\n\n<p>wie unm\u00f6glich, daher habe man Gespr\u00e4che mit der Gemeinde gef\u00fchrt. Gemeindegrundst\u00fccke waren allerdings auf den ersten Blick nicht geeignet. Der Gedanke, sich mit einem anderen Sch\u00fctzenverein zusammenzuschlie\u00dfen und ein Sch\u00fctzenheim zu teilen, wurde schnell verworfen. \u201eDas hat man beim FC Bayern und 1860 M\u00fcnchen schon gesehen, dass so etwas nicht funktioniert\u201c, sagte Schweiberger. Als er im M\u00e4rz den Vorsitz \u00fcbernahm, kam er mit der Gemeindeverwaltung auf das Grundst\u00fcck, auf dem der Maibaum steht, zu sprechen. F\u00fcr B\u00fcrgermeister Ludwig Robold passte diese L\u00f6sung, da der Grund der Gemeinde geh\u00f6rt. \u201eBesser geht es nicht. Damit k\u00f6nnen wir den Verein in seinem Vorhaben unterst\u00fctzen\u201c, sagte Robold. Mit der Gemeinde wurde im November ein Pachtvertrag \u00fcber 30 Jahre geschlossen. Die Baugenehmigung seitens des Landratsamtes wurde ebenfalls im November erteilt. Die Planungen f\u00fcr den Neubau laufen auf Hochtouren. Architektin Heinke Gschl\u00f6\u00dfl ist Schie\u00dfstandssachverst\u00e4ndige, wei\u00df worauf es im Schie\u00dfsport ankommt, und wurde mit der Planung des Neubaus beauftragt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sch\u00fctzenheim wird ein Ort der Begegnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben derzeit acht Schie\u00dfst\u00e4nde und werden diese auch k\u00fcnftig haben\u201c, berichtet Schweiberger. Allerdings wird der Platz f\u00fcr die einzelnen Schie\u00dfst\u00e4nde gro\u00dfz\u00fcgiger. Es wird k\u00fcnftig auf elektronischen<\/p>\n\n\n\n<p>Schie\u00dfst\u00e4nden geschossen. Der Gastraum ist durch eine Verglasung vom Schie\u00dfstand getrennt, so dass man von dort aus das Schie\u00dfgeschehen verfolgen kann. \u00dcber einen Monitor werden die<\/p>\n\n\n\n<p>Platzierungen der Sch\u00fctzen angezeigt. \u201eDas wird ein ganz anderes Feeling als bisher, da fiebert man bei jedem Schuss mit\u201c, schw\u00e4rmt der Sch\u00fctzenmeister. Wichtig ist ihm auch, dass der barrierefreie Neubau nicht nur ein Vereinsheim, sondern auch ein Ort der Begegnung wird. \u201eEs soll ein Haus f\u00fcr alle werden in dem auch Nichtmitglieder und die Dorfbev\u00f6lkerung gerngesehen ist\u201c, sagt Schweiberger.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>50% aus F\u00f6rdermittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der vom Landratsamt Landshut genehmigten Bauleitplanung f\u00fcr den Neubau des Sch\u00fctzenheims konnten die F\u00f6rderantr\u00e4ge \u00fcber das Sportst\u00e4ttenf\u00f6rderprogramm des Freistaates Bayern eingereicht werden. Rechnen k\u00f6nne man mit einem staatlichen Zuschuss von 30 Prozent der Bausumme.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Gemeinde winke ebenfalls ein Zuschuss in H\u00f6he von 20 Prozent. Die H\u00e4lfte der Bausumme muss von den Jennerweinsch\u00fctzen aufgebracht werden. Um dies stemmen zu k\u00f6nnen, ist der Verein<\/p>\n\n\n\n<p>trotz maximaler Eigenleistung auf eine Spendenbereitschaft aus der Bev\u00f6lkerung und den Unternehmen angewiesen. Einen f\u00fcnfstelligen Betrag lasse man aus Eigenkapital in den Neubau einflie\u00dfen, den Rest<\/p>\n\n\n\n<p>m\u00fcsse man fremdfinanzieren, sagte Schweiberger. Ab dem Beginn der Bauphase werde man ein dreiviertel Jahr lang jedes Wochenende in gro\u00dfer Mannst\u00e4rke so viel wie m\u00f6glich selber machen, sagte er. Jetzt stehe<\/p>\n\n\n\n<p>man \u201eGewehr bei Fu\u00df\u201c. Der Spatenstich ist nach Erhalt des F\u00f6rderbescheides f\u00fcr M\u00e4rz geplant. (rg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jennerweinsch\u00fctzen planen Neubau eines Sch\u00fctzenheims f\u00fcr rund 550000 Euro Die Jennerweinsch\u00fctzen bekommen ein neues Sch\u00fctzenheim. F\u00fcr rund 550.000 Euro soll der Neubau am Maibaumplatz entstehen. 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